Schicksalsgeschenke: Freud und Leid

25. August 2012
By devahmarie

 

Schick-sal, ist das was wir uns selber schicken. Die Silbe -sal aus dem Wort deutet darauf hin, das es sich hier um etwas dauerhaft gemachtes handelt, so wie Salz. Das Schick-sal ist also etwas, das wir uns selber dauerhaft zu kommen lassen, oder das, was wir uns dauerhaft gemacht zukommen lassen. Wenn wir etwas erleben, was uns freut, so akzeptieren wir dies gerne und schnell. Wenn es uns aber Leid verschafft, so versuchen wir uns oft dagegen zu wehren, dass wir selbst verantwortlich dafür sind. Dies jedoch ist zwecklos, es bringt uns viel mehr und schneller weiter, wenn wir für alles in unserem Leben die Verantwortung übernehmen, denn nur dann gestehen wir uns die Macht zu, auch etwas ändern zu können. Des weiteren sind es vor allem die Dinge und Situationen in unserem Leben, die nicht angenehm sind, über die wir uns besonders freuen sollten, denn in denen lernen wir, reifen wir und gehen einen Schritt näher zum Glück.

Freuden sind Geschenke des Schicksals,
die Ihren Wert in der Gegenwart erweisen.
Leiden dagegen sind Quellen der Erkenntnis,
deren Bedeutung sich in der Zukunft zeigt.
Berlin, 2. Februar 1906
Herzlichst Dr. Rudolf Steiner (GA)

Die Freuden können wir in der Gegenwart
Die Leiden aber erst in der Zukunft schätzen.
Die ersteren sind Geschenke des guten Gesetzes
Die letztern aber sind die Lehrer der Weisheit.
Stuttgart, im Januar 1906
Herrn Jaeck in Herzlichkeit Dr. Rudolf Steiner (GA)

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