Gut & Böse

9. August 2012
By devahmarie

Gut und Böse sind Menschen gemachte Wertungen.
Der Mensch steht stets zwischen Yin und Yang.

Das, was wir als gesund empfinden, das, was wir als schön empfinden, das, was uns frei sein lässt ist in Harmonie!
Das Wort Harmonie beschreibt einen wohltönenden Zusammenklang, es kommt aus dem Griechischen, von dem Wort harmonia was Ebenmaß, Einklang, Wohlklang, das “richtige Verhältnis aller Teile zum Ganzen“ bedeutet. Wenn aber alle Teile im richtigen Verhältnis zum Ganzen sind, dann bedeutet dies, nach dem Gesetz von Yin und Yang, dass sie zu gleichen Teilen vorhanden sind.

So ist das, was wir als harmonisch empfinden im Ein-klang, im Gleich-klang mit einander, das bedeutet es schwingt auf gleicher Ebene. In der Harmonie ist der Ausgleich geschaffen aus den Gegensätzen.
So ist auch ein gesunder menschlicher Leib zwischen Verhärtung und Verflüssigung, zwischen Kälte und Wärme in einem Mittelmaß wenn er gesund ist. Auch das menschliche Herz zum Beispiel schlägt zwar regelmäßig, hat aber kein absolutes Gleichmaß – es variiert seine Abstände. Ein harmonischer Herzrhythmus enthält also gleichzeitig Elemente des Gleichmaßes und Elemente der Unregelmäßigkeit, erst zusammen ergeben sie einen harmonischen und gesunden Herzrhythmus (siehe pdf).

Mal haben wir die Tendenz das eine Extrem als schön, gesund und richtig, mal die Tendenz das andere Extrem als das bessere zu bewerten, aber jede Bewertung ist nur eine menschliche Einteilung aus der Not der Orientierungs- und Vertrauenslosigkeit heraus. Es geht nicht um die Bewertung. Was hilft ist eine annehmende Feststellung um ein Gleichgewicht einläuten zu können.

Gut und Böse sind nur Menschen gemacht!

Auf Faust´s Frage wer er sei antwortet Mephistoteles:
Ein Teil von jener Kraft,

Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.
(Goethe; Faust: Eine Tragödie – Kapitel 6 “Studierzimmer”)

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